Presseinformation, 08.03.2018

KMU-Berater News: Internationalisierung des Mittelstands

Die Herausforderungen der Globalisierung und damit Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen im Mittelpunkt der KMU-Berater News 2018 01 und der Frühjahrstagung 2018 des Bundesverband Die KMU-Berater am 16. und 17. März in Frankfurt am Main.


Mehr als ein Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland ist auch international aktiv. Um die damit verbundenen Absatz- oder Kooperationschancen zu nutzen, bedarf es eines umfangreichen Know-Hows, das in mittelständischen Betrieben häufig fehlt. KMU-Beraterinnen und -Berater können diese Kompetenzlücken füllen. Welche Möglichkeiten und Risiken dabei zu beachten sind, beschreibt der Verband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ in der aktuellen Ausgabe seiner „KMU-Berater News“. Diese kann heruntergeladen werden unter www.berater-news.kmu-berater.de.

Ein zentrales Element für die erfolgreiche Etablierung in einem neuen Markt ist ein funktionierendes Berater-Netzwerk vor Ort, erörtert KMU-Berater Matthias Brems in seinem Beitrag. Als Fallbeispiel dient ihm der Markteintritt eines österreichischen Kunden in der Ukraine. Mit der Unterstützung einer Osteuropaexpertin aus der Schweiz und einem mit der Projektdurchführung betrauten Kollege in der Ukraine konnte der Markteintritt zielorientiert umgesetzt wurde. Wesentliche Erfolgsfaktoren seien unter anderem „Erfahrungen, wie im jeweiligen Land Geschäfte gemacht werden und alles, was im Umgang mit den Menschen im jeweiligen Land wichtig ist“, so Brems.

„Fingerspitzengefühl in der Interaktion mit Menschen aus einem anderen Kulturkreis, auch interkulturelle Kompetenz genannt, ist ein manchmal unterschätzter Faktor“, erläutert Vorstandsmitglied Dr. Angelika Kolb-Telieps. Bei einer Expansion ins Ausland würden sich Unternehmen häufig auf Rechts- und Steuerberatung konzentrierten, so Alexander Tirpitz vom EO Institut in seinem Beitrag. Erst im Projektverlauf träten dann Sprachbarrieren oder Kulturunterschiede zu Tage, die den Prozess verlangsamen oder bedrohen. Internationalisierungsberater sollten daher über Expertise und ein tragfähiges Netzwerk sowohl bei harten, aber insbesondere auch bei den sogenannten weichen Themen verfügen, so Tirpitz.

Internationalisierung findet auch im Inland statt, wie weitere Beiträge zeigen. So geht es In der Hotellerie darum, sich auf ausländische Kundengruppen passgenau einzustellen. KMU-Berater Dr. Hartmut Meyer verdeutlicht dies am Beispiel der Gäste auch China. Auch die Integration von Flüchtlingen in die Belegschaften der Unternehmen ist eine Aufgabe für die Unternehmen im Rahmen ihrer Internationalisierung.

Der Verband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.“ widmet auch seine Frühjahrstagung am 16. und 17. März 2018 in Frankfurt am Main dem Zukunftsthema Internationalisierung. Weitere Informationen: www.tagung.kmu-berater.de.

Weitere Informationen:
Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e. V.
Dr. Angelika Kolb-Telieps – Vorstandsmitglied
05323-9871191  -  kolb-telieps@kmu-berater.de


Hintergrund

Der Bundesverband Die KMU-Berater ist ein überregional organisierter Berufsverband von freien Berater/innen für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Die 150 Mitglieder sind spezialisiert auf die pragmatische Beratung und Betreuung der Unternehmer/innen.

Auf Basis klarer Aufnahme-kriterien und Beratungs-grundsätze sorgt der Verband für die Sicherung einer unabhängigen und qualifizierten Beratung.

Die Mitarbeit im Verband dient

  • dem Erfahrungsaustausch,
  • der Fort- und Weiterbildung,
  • dem Entwickeln von Beratungskonzepten
  • dem Entwickeln von Kooperationen.

Daraus ziehen die Berater und Ihre Kunden gleichermaßen Nutzen. So wird durch Beratung konsequent und nachhaltig Erfolg für die Mandanten realisiert.

Noch Fragen?
Ihr Ansprechpartner