Sanierer Wissensdatenbank, Sanierer News, 26.04.2016

Krisenberatung mit Systematik: Teil 6

"Business-Sanierungs-Modell" nennt sich eine strukturierte Vorgehensweise zur Krisenberatung, die in einer Serie vorgestellt wird. Im sechsten und letzten Teil geht es um die Steuer- und Rechts-Perspektive.


KMU-Berater Bukel

KMU-Berater Hans-Georg Bukel

NWB-BB 05-2016

KMU-Berater Reginald Bukel

NWB Betriebswirtschaftliche Beratung 05-2016

Die KMU-Berater Hans-Georg Bukel und Reginald Bukel stellen zusammen mit Nathalie Bukel die Themen die steuerlichen und rechtlichen Themen in der Krisenberatung vor.

Steuer- und Rechtsperspektive

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2014 von ca. 24.549 zeigt, dass nach wie vor ein erhöhter Sanierungsbedarf besteht. Krisensituationen sind zum einen den vielfältigen Bedrohungen wie Globalisierung, Internet und Technik geschuldet. Zum anderen sind es oftmals hausgemachte Probleme. In kleinen und mittelständischen Unternehmen wird zudem meist kein oder nur ein unzureichendes Risikomanagement betrieben. Ob in einer Krise eine Sanierung Erfolgsaussichten hat, ist abhängig vom jeweiligen Krisenverlauf. Im schlimmsten Fall droht Insolvenz. Für den Rückweg in ruhiges Fahrwasser sind entsprechende Maßnahmen notwendig, bei denen steuerliche und rechtliche Aspekte berücksichtigt werden müssen. In diesem Artikel möchten wir Sie für einige Punkte in diesem Bereich sensibilisieren.

Der Beitrag ist wie folgt gegliedert:

I. Die Beitragsreihe im Überblick

II. Risikomanagement

1. Ausgangsbasis
2. Identifikation und Analyse
3. Bewertung, Dokumentation und Kontrolle

III. Arbeitsrecht

1. Kosteneinsparungen durch Kürzungen
    - Vertragsänderungen - Tarifverträge - Betriebsvereinbarungen
2. Sanierungsvereinbarungen
3. Kosteneinsparungen durch Kündigungen
4. Die Rolle des Betriebsrats
5. Betriebsübergang
6. Besonderheiten im Insolvenzfall

IV. Gesellschaftsrecht

1. Gesellschafterdarlehen
2. Rangrücktritte

V. Sozialrecht

1. Stundungsvereinbarungen
2. Gesetzlicher Mindestlohn

VI. Insolvenzrecht

1. Zielsetzung
2. Insolvenzantragspflichten
    - Zahlungsunfähigkeit - Drohende Zahlungsunfähigkeit - Überschuldung

VII. Strafrecht

VIII. Steuerrecht

1. Sanierungsgewinne
2. Einschränkung von Verlustverrechnungsmöglichkeiten

Das Fazit der Autoren:

Anhand der Steuer- und Rechtsperspektive im BSM wird das komplexe Zusammenspiel von Unternehmen und Umwelt in der Krise noch einmal besonders gut deutlich. Gerade inhabergeführten Firmen fällt es oft schwer, sich einzugestehen, dass künftig etwas geändert werden muss. Die komplexen Anforderungen an Sanierungs- und Restrukturierungsprozesse sind daher ohne externen Rat kaum zu bewältigen. Dem Management fehlt es oft an Erfahrung und Kompetenz im Krisenmanagement. Hinzu kommt eine Vielzahl von steuer- und rechtlichen Aspekten, die berücksichtigt werden müssen.

In den meisten Fällen wird eine Fortführungs- oder Fortbestehensprognose benötigt. Bei negativer Prognose müssen alle wirtschaftlichen und rechtlichen Auswirkungen geprüft und – falls erforderlich – insolvenzrechtliche Maßnahmen eingeleitet werden.

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