Wissensdatenbank, News, 27.06.2019

Pensionsrückstellungen: Was würde eine Änderung des Rechnungszinssatzes bedeuten?

Der derzeit geltende Rechnungszinssatz für die Bemessung der Pensionsrückstellungen von 6 Prozent liegt auf dem Richtertisch des Bundesverfassungsgerichts. Wie würde sich eine Änderung auf Unternehmen mit Pensionsrückstellungen auswirken?


KMU-Berater Schrade

KMU-Berater Peter Schrade

NWB-BB

NWB Betriebswirtschaftliche Beratung 06-2019

Diese Frage beantwortet KMU-Berater Peter Schrade zusammen mit seinem Co-Autor Manfred Rinderer in seinem Beitrag in "NWB Betriebswirtschaftliche Beratung 06-2019".

Das Fazit der Autoren:

"Es zeigt sich, dass bei einem sinkenden steuerlichen Rechnungszinssatz die Unternehmen nur dann einen Vorteil daraus erzielen können, wenn sie ausreichend Rückdeckungsmittel zur Ausfinanzierung der Zusagen besitzen. Oftmals scheitert es jedoch genau an diesen Voraussetzungen, so dass in den meisten Praxisfällen eine Absenkung des steuerlichen Rechnungszinssatzes keinen Vorteil für kleinere und mittlere Unternehmen darstellt. Es zeigt sich aber auch, dass bei Auslagerungen bzw. bei Übertragungen ein sinkender Rechnungszins Vorteile für das Unternehmen haben kann."

Der Beitrag gliedert sich wie folgt:

I. Ausgangssituation

II. Pensionszusagen im System der betrieblichen Altersversorgung

III. Anpassung des steuerrechtlichen Zinssatzes

IV. Praxisbeispiel

1. Ausgangssituation
2. Annahme: Zins fällt auf 4 %
3. Höhe des notwendigen Kapitals
4. Gesamtauswirkungen

V. Auslagerung bzw. Übertragung von Pensionszusagen unter Berücksichtigung eines niedrigeren Rechnungszinssatzes

1. Auslagerung auf einen Pensionsfonds
2.Auslagerung durch Abspaltung

Fazit

Den Original-Beitrag in der "NWB Betriebswirtschaftliche Beratung" können Abonnenten hier lesen und kostenlos herunterladen. Interessenten haben die Möglichkeit, die Zeitschrift inkl. Datenbank 4 Wochen gratis zu testen und ein Probeheft zu bestellen.

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