Großer Preis des Mittelstandes - Nutzen für Unternehmen

Dr. Helfried Schmidt - Oskar Patzelt Stiftung

In den KMU-Berater News 2013-04 schildert Dr. Helfried Schmidt von der Oskar-Patzelt-Stiftung, wie Unternehmen von einer Teilnahme am Wettbewerb um den Großen Preis des Mittelstandes profitieren:

Auszeichnung erster Güte

Teilnahme beim „Großen Preis des Mittelstands“ öffnet viele Türen

Bereits die Nominierung zum Wettbewerb zeigt anderen deutlich: Dieses Unternehmen gehört zur unternehmerischen Elite in Deutschland. Denn der Wettbewerb fragt ausdrücklich nicht nur nach betriebswirtschaftlichen Erfolgen oder lediglich nach Beschäftigungs- oder Innovationskennziffern, sondern bewertet ein Unternehmen in seiner Verantwortung für die Gesellschaft. Nur etwa jedes Tausendste Unternehmen in Deutschland wird zum Wettbewerb nominiert. Deshalb kann nicht erst die Auszeichnung, sondern bereits die Nominierung wirkungsvoll im Marketing und in der Unternehmensführung genutzt werden.

Die Nominierung ist als Alleinstellungsmerkmal ein Wettbewerbsvorteil, der in der Kommunikation nach außen aktiv genutzt werden sollte. Sie ist zugleich die „Eintrittskarte” zum Netzwerk der über 10.000 erfolgreichsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands mit vielfältigen Austausch- und Geschäftsmöglichkeiten. Nominierte Firmen haben vielfältige Optionen, das Netzwerk der Wettbewerbsteilnehmer zu nutzen und gleichzeitig durch aktive Mitarbeit zu fördern. Dafür stehen das Portal www.kompetenznetz-mittelstand.de, die zentralen und regionalen Veranstaltungen der Stiftung sowie die Plattformen des Wettbewerbs wie www.mittelstandspreis.com und das P.T. Magazin zur Verfügung.

Die Teilnahme am Wettbewerb dient auch dem Vergleich mit anderen Unternehmen gleicher oder verschiedener Branchen, Regionen, Betriebsgrößen. Einfacher lässt sich Benchmarking nicht betreiben. Die Nominierung ist mehrfach nutzbar: als Erfolgsbotschaft sowie als Ansporn in der Kommunikation nach innen, in der Unternehmensführung,. Zur Soll-Ist-Analyse, für Strategieüberlegungen und zur Entwicklung von Führungskonzeptionen sind die im Wettbewerb abgefragten etwa 50 Inhalte in fünf Wettbewerbskriterien ein Spiegel, der das Unternehmen in seiner Gesamtheit und in seiner Rolle in der Gesellschaft zeigt. Das Bearbeiten des Fragebogens für die Juroren ist daher zugleich ein Selbst-Check, der die tägliche Führungs- und Managementtätigkeit befruchtet, der Erreichtes und Erreichbares klarmacht und die sonst verwendeten Management-Werkzeuge sinnvoll und kostenfrei ergänzt.

Firmen, die die Jurystufe erreicht haben, werden von den Juroren in den fünf Wettbewerbskriterien jeweils mit A, B oder C bewertet. Daraus wird das OPS-Rating über alle fünf Wettbewerbskriterien berechnet. Es lautet dann zum Beispiel A+B+B+CA, wobei A+ die beste Bewertung darstellt. Das Rating wird den Firmen am Ende des Wettbewerbsjahres mitgeteilt und ist zugleich eine Rückmeldung, an welchen Stellen im Verhältnis zu den letztjährig ausgezeichneten Unternehmen aus Sicht der Juroren Verbesserungspotential besteht.

Und letztlich: Mit der Teilnahme am Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes” entstehen keinerlei Teilnahme- oder Bearbeitungskosten. Lediglich der Zeitaufwand zur Erarbeitung der Juryunterlagen ist als Investition im geschilderten Sinne nötig.

Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtages, sagt zum Wettbewerb: „Sie alle kennen die - üblicherweise an weniger glückliche Wettbewerbsteilnehmer gerichteten - tröstenden Worte: „Dabei sein ist alles“. Doch selten haftet diesen Worten so wenig Floskelhaftes an wie im Zusammenhang mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“. Wer hier nominiert wurde, hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung erster Güte erfahren. Schon die Nominierung weist das Unternehmen in seiner Gesamtheit und in seiner Rolle innerhalb der Gesellschaft als herausragend aus. Sie alle haben bewiesen, dass Sie der großen betrieblichen und gesellschaftlichen Verantwortung in besonderer Weise gerecht werden.“