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ERFA: Herausforderungen mit Gleichgesinnten meistern

Im Unterschied zu Geschäftsführungen im Konzernbereich oder Vorständen stehen Tausende von mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmer immer wieder vor einem spezifischen Problem: Sie müssen Herausforderungen, alltägliche wie außergewöhnliche, oft allein angehen. Bei vielen wichtigen Themen fehlt ihnen schlicht der „Sparringspartner“.

Viele KMUs setzen auf einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch

Vier Buchstaben stehen für Unterstützung in solchen Fällen: ERFA. „Gemeint ist der aktive Erfahrungsaustausch Gleichgesinnter“, erklärt Ralf Finken von der Fachgruppe Bauwirtschaft im Verband „Die KMU-Berater – Bundesverband freier Berater e.V.“

Interesse an ERFA-Gruppen gestiegen

Völlig neu ist die Idee nicht. Allein Ralf Finken betreut mehr als 15 ERFA-Gruppen, die teilweise schon seit fast 20 Jahren bestehen. „Würden die Treffen keinen erkennbaren Mehrwert bringen, würde kein Geschäftsführer über so viele Jahre seine kostbare Zeit opfern.“ Durch die aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung und Fachkräftemangel ist das Interesse seiner Beobachtung nach in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen. „Kein Wunder: Die Methode ist nah an der Praxis und nicht zuletzt sehr kostengünstig.“

Treffen unter Gleichgesinnten

Der Zusammenschluss einer ERFA-Gruppe erfolgt in aller Regel unter einer einheitlichen „Headline“. Das kann das gleiche Gewerk sein (zum Beispiel Elektriker), der gleiche Status (zum Beispiel Ausbildungsbeauftragte) oder die gleiche Aufgabe (etwa Projektleiter). „Die gemeinsame Grundlage ist wichtig für einen hochwertigen Austausch“, betont Ralf Finken.

Doch diese Klammer allein reicht nicht. „Ein mittelständisches Unternehmen hat, über das tagesaktuelle Geschehen hinaus, auch weitere Themenfelder zu bedienen.“ Finanzen, Organisation, Marketing und Personalentwicklung sind nur einige Beispiel-Punkte, die auf ERFA-Treffen eine Rolle spielen.

Feedback zum eigenen Unternehmen

Ein wichtiges Element ist für Ralf Finken die mit dem Austausch verbundene Betriebsbegehung. „Ein Feedback zum eigenen Unternehmen von einem Dutzend wohlgesinnter Kollegen, also Fachleuten, ist auf anderem Wege so gut wie nicht zu bekommen.“

Zeitlicher Rahmen der ERFA-Treffen

Zwei Tage sollten für eine solche Tagung insgesamt eingeplant werden. „Und wenn es die Terminkalender zulassen, sollte man sich auch alle sechs Monate austauschen.“ Je länger eine Gruppe besteht, umso intensiver werden die Kontakte.

KMU-Berater helfen bei größeren Projekten

Natürlich braucht es Vertrauen, gerade wenn man sich innerhalb der eigenen Branche, also auch mit dem Wettbewerb, austauscht. „Doch es geht natürlich nicht darum, sämtliche Zahlen auf den Tisch zu legen oder Firmengeheimnisse preiszugeben“, betont Ralf Finken.

An der Zukunft der eigenen Firma basteln

Bei größeren Problemen und Projekten wie beispielsweise einer konkreten Nachfolge-Planung oder einer finanziellen Schieflage ist der Rahmen nicht geeignet. „Für solche Fälle gibt es ja uns Unternehmensberater.“ ERFA biete aber grundsätzlich die Möglichkeit, ganz entspannt in ruhiger Umgebung an der Zukunft der eigenen Firma zu „basteln“, und das ohne Termindruck, aufgeregte Kunden oder unzufriedene Mitarbeiter. „Wer offen ist für konstruktive Kritik und den Willen hat, sich und sein Unternehmen noch besser aufzustellen, sollte ernsthaft über das Werkzeug ERFA nachdenken“, sagt Ralf Finken.

Ralf Finken

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