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Lebendiger Austausch beim Februar-Stammtisch der Regionalgruppe West

Es trafen sich zu später Stunde                            
in einer gut gelaunten Runde
der Unternehmensberater zehn,
um lange nicht nach Haus zu gehn.

Stammtisch der Regionalgruppe West: GOBD ist wie Fußpilz

Überraschende Erkenntnisse, kontroverse Ansichten und übereinstimmende Meinungen wurden beim Februar-Stammtisch in einem Düsseldorfer Restaurant ausgetauscht.
Zehn Mitglieder des Bundesverband Die KMU-Berater trafen sich zum 4. Stammtisch der Regionalgruppe West in Düsseldorf. Auch wenn der Blick auf den Rhein dieses Mal im Dunkeln lag – die verschiedenen Anregungen aus dem Beratungsgeschäft brachten viel Lichtblicke.

Impuls-Runde hat sich etabliert 

Neben dem geselligen Gespräch über Privates, Berufliches und Alltägliches sowie die Ereignisse der Weltgeschichte kam die mittlerweile etablierte Impuls-Runde nicht zu kurz. Im Gegenteil: Nahezu jedes Thema überschritt die angedachten fünf Minuten, da es im Zuhörerkreis auf reges Interesse stieß und zu einem spontanen Austausch führte. Dabei war die Themenbandbreite wie gewohnt groß.

Anforderungen der GOBD-Standards

Für unsere mittelständischen Kunden besonders relevant ist die deutlich ausgesprochene Warnung, das bei den Betriebsprüfungen die Einhaltung der GOBD-Standards tatsächlich Berücksichtigung findet und die Finanzbehörden bei Zuwiderhandlung entsprechende – das heißt teils schmerzhafte – Zuschätzungen zur Umsatz- und Ertragssteuern vornehmen. Dies geschieht spätestens, wenn nach mahnenden Worten auch beim nächsten Besuch keine entsprechende Aktion zu verzeichnen ist. Der Kollege rät: “Wenn man wenigstens „ein bisschen“ hat, dann hilft das schon erheblich weiter.
Einhelliger Konsens der gestrigen Runde war, dass die Anforderungen der GOBD viele unserer Kunden in personeller, organisatorischer und finanzieller Hinsicht überfordern.
Wir Berater sind mindestens aufgefordert, auf die Anforderungen deutlich hinzuweisen, wenn möglich auch konkrete praktische Hilfe anzubieten. Dies wird dadurch erschwert, dass die Verfahrensdokumentationen im Wesentlichen individuell zu gestalten sind und eine Standardisierung quasi unmöglich erscheint.

Steuerberater als Kooperationspartner 

In einem anderen Beitrag ging es um die Gruppe der Steuerberater als zunehmend interessante Kooperationspartner für unsere eigene Zunft. Denn dort steigt die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, weil durch die Digitalisierung die Buchführungsumsätze zurückgehen und ergänzende Geschäftsfelder gesucht werden. Es wurde die Anregung ausgesprochen, bestehende Kontakte nachdrücklich zu aktivieren, um eine Kooperation zum Zwecke der betriebswirtschaftlichen Beratung anzubieten.

Zeitmanagement und Effizienz im Berateralltag

Weiten Raum nahm die Diskussion über praktische Tipps und Tricks zum Zeitsparen und zu mehr Effizienz im täglichen Berateralltag ein. Dabei ging es um die analoge und digitale Ablage, um Standardisierung, Skalierung und nicht zuletzt das eigene Geschäftsmodell mit dem Blick auf die größten Wertschöpfungspotenziale. Das empfehlen wir unseren Mandanten ja auch.

Tipps für die Akquise

Einen sehr griffigen, gut handhabbaren Tipp für die Akquise gab KMU-Berater Matthias Brems mit auf den Weg. Dieser soll hier aber nicht verraten werden, denn wer solche wertvollen Impulse für die Beraterarbeit gewinnen möchte, ist herzlich eingeladen, zum nächsten Stammtisch zu erscheinen, der nach den Sommerferien in Angriff genommen wird.
Ach so: Warum ist GOBD wie Fußpilz? – Wenn man eine bekannte Suchmaschine dazu befragt, kriegt man tausende Ergebnisse – und weiß trotzdem nicht, was man tun soll.

Ausblick

In diesem Sinne: vielen Dank für das zahlreiche Erscheinen und bis zum nächsten Mal.
Gäste sind herzlich eingeladen, an den Treffen teilzunehmen. Lernen Sie direkt und persönlich die Arbeit des Bundesverbandes kennen und überzeugen Sie sich selbst von dem hohen Nutzen, den Ihnen eine Mitgliedschaft im   Bundesverband – Die KMU-Berater   bietet. Wenn Sie einmal als Gast an einem Treffen teilnehmen möchten, bitten wir Sie, sich beim Regionalgruppenleiter Axel Stauffenberg   oder bei der KMU-Beraterin Katja Theunissen anzumelden.

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