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Sanierung in der Telekommunikationsbranche

Fallbeispiel 4

Ausgangsbasis und Problemstellung

Ein innovatives junges Unternehmen, das sich auf den Verkauf von Handys, Smartphones und Smartphone-Zubehör spezialisiert hatte, war in eine wirtschaftliche Schieflage geraten.

Das Unternehmen benötigte zum Überleben dringend frisches Kapital, die Bankpartner verweigerten jedoch weitere Kreditlinien und drohten mit der Kündigung bestehender Kredite. Die Lieferanten wurden wegen der schleppenden Zahlungsweise des Mandanten bereits nervös und verweigerten Neulieferungen oder stellten auf Vorkasse um. Die finanzierenden Banken forderten ein unabhängiges Gutachten über die tatsächliche wirtschaftliche Lage.

In dieser Situation bat uns der Inhaber des Unternehmens, das Mandat zu übernehmen.

Unser Lösungsweg

Zunächst haben wir das gesamte Produktportfolio in einzelne Sparten untergliedert und jeweils einzeln deren Wirtschaftlichkeit untersucht. Unsere Analyse ergab, dass das Unternehmen in sämtlichen Sparten negative Ergebnisse erwirtschaftete. Lediglich der Bereich des Smartphone-Zubehörs war gewinnbringend.

Wir haben eine sofortige Einstellung aller defizitären Sparten und im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung die Spezialisierung auf Smartphone-Zubehör-Produkte empfohlen. Parallel wurden mit den Lieferanten Ratenzahlungsvereinbarungen für Altverbindlichkeiten getroffen und es konnten wieder normale Zahlungsziele vereinbart werden. Mit den Bankpartnern wurden Teilforderungsverzichte auf die bestehenden Darlehen vereinbart. Somit konnte die laufende Liquidität des Unternehmens wieder sichergestellt werden und in die Neuausrichtung investiert werden.

Das Unternehmen ist heute eines der führenden im Bereich des Smartphone-Zubehör-Marktes.


Fallbeispiel von Hans-Georg Bukel

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