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Tagungsbericht: Rückschau auf die Herbstfachtagung 2019

Hochaktuelles Themenspektrum

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Herbstfachtagung Bundesverband Die KMU-Berater

Das Motto der Herbstfachtagung – „Hamburger Allerlei – Frischer Wind für Berater“ – fand sich in den Themen der diesjährigen Tagung wieder. Somit setzte die Herbstfachtagung die neue Tagungsausrichtung des Verbandes erfolgreich fort. Wie ein roter Faden zog sich das Thema Veränderung und Neuausrichtung durch die Tagung und regte die 60 Kolleginnen, Kollegen, Gäste und Aussteller zum Umdenken, Überdenken und Neudenken an.

Den Auftakt zur Tagung bildete die Mitgliederversammlung. Ein besonderes Highlight mit sehr guter Resonanz war hier der Relaunch der neuen Website des Verbandes. Frau Anna Lisa Selter präsentierte die neue Website ausführlich und gab eine Einführung in die verschiedenen Bereiche und Funktionen der neuen Website. Danach wurde den Teilnehmern an beiden Veranstaltungstagen ein bunter Themenmix geboten, der KMU-Berater wie Gäste gleichermaßen ansprach.

Moderne Finanzierungsalternativen

Den Anfang machte am Freitagmorgen Ingo Merten mit seiner Präsentation „Mikrokredite, Crowdfunding & Co.“ Der Referent ging ausführlich auf die verschiedenen Finanzierungsalternativen zum klassischen Kapitalmarkt ein. Klassische Banken befinden sich in stark standardisierten Prozessen, die keine individuellen Lösungen für KMU zulassen. Wer individuelle Lösungen sucht, ist u.U. mit den Finanzierungsalternativen gut beraten.

Workshops während der Herbstfachtagung

Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer die Qual der Wahl zwischen dem Workshop von Erhard Stammberger, „Sinus-Milieus®“ zur Zielgruppenbestimmung für das Marketing von KMU“ und dem Workshop von Edmund Cramer, „Digitalisierung für Berater“. Edmund Cramer eröffnete eine Diskussion zum Thema und präsentierte das KAPO-Prinzip. Sein Vortrag mündete in die These, dass die Digitalisierung in der Mittelstandsberatung nicht die reine Beratung ersetzen, sondern eher in vor- und nachgelagerten Services starten wird.

LinkedIn Erfolgsstrategien

In seiner Präsentation „LinkedIn Erfolgsstrategien für selbstständige Berater“ stellte Paul Anderie von Prandible die Schrotflintenstrategie der Scharfschützenstrategie beim Netzwerken gegenüber. Er erläuterte den besonderen Nutzen von LinkedIn, hier mit dem Fokus auf KMU-Berater. Die Zuhörer erfuhren, worauf es inhaltlich bei der Erstellung eines LinkedIn-Profils ankommt. Auch was die vielen versteckten Features der LinkedIn-Profiloberfläche betraf, brachte Paul Anderie Licht ins Dunkel. So bot sich den Teilnehmern ein umfassendes Bild, wie LinkedIn professionell verwendet werden und einen nachhaltigen Nutzen für das eigene Business erzeugen kann.

Die Methode Lego Serious Play

Die Keynote des Speakers Steffen PowodenKreative Denkmodelle – Abstraktes wird greifbar“ folgte nach der Kaffeepause. Beim Betreten des Saales bot sich den Zuhörern ein ungewöhnliches Bild des Tagungsraumes: Statt der Tischreihen erwarteten sie mehrere Tischgruppen und verschiedene Boxen, die Legosteine und -figuren in allen Farben und Formen bereithielten. Es folgte ein spannender Vortrag zum Thema Lego Serious Play (LSP), an dessen Ende die Zuhörer in den Genuss einer Live-Anwendung kamen. So wurde die Methode auf spielerische Weise erfahrbar und animierte verschiedene Teilnehmer/innen, LSP im Berateralltag zu integrieren.

Kennenlern-Speed-Dating im veränderten Format

Zum Abschluss des Tages erfolgte das Kennenlern-Speed-Dating. Nach den Erfahrungen während der Frühjahrsfachtagung wurde diesmal eine andere Form gewählt. Die Teilnehmer kamen gruppenweise zu je sechs Personen im Foyer des Tagungsraums zusammen. Dies führte zu spannenden Gesprächen in entspannter Runde, die im Nachgang weiter fortgeführt wurden.

Netzwerken während der Herbstfachtagung

Übrigens, das Netzwerken war wie immer auf den Veranstaltungen des Beraterverbandes ein wichtiger und kommunikativer Faktor der Tagung. Mit dem Speed Dating am Freitagabend allein war es nicht getan. So begann die Tagung zwar offiziell am Freitagmorgen, inoffiziell fanden sich bereits am Donnerstagabend ca. 20 KMU-Mitglieder und Gäste in zwangloser Runde zusammen und nutzten die Zeit für einen ersten Austausch.

Zudem fanden in den Pausen, an den Ständen der Marktplatzteilnehmer, während der Mahlzeiten und am Abend in der Bar zahlreiche Netzwerkgespräche statt. Auch im Nachgang der Tagung wurden im zwanglosen Get Together Kontakte geknüpft und Visitenkarten ausgetauscht.

Gründungsszene breit gefächert

Weiter ging es am Samstagmorgen mit dem Vortrag von Dr. Uwe Kirst, bekannt als der „Gründerpapst„. In seiner Präsentation warnte er vor der inflatorischen Verwendung des Begriffes „StartUp“ und der Vernachlässigung der breit gefächerten Gründungsszene insbesondere im Bereich der KMU. Der Referent beschrieb die Tücken für Gründer und KMU-Berater. KMU-Gründungsberater zu sein, heißt für ihn: Die Menschen zu mögen und den Mittelstand zu fördern.

Fachkräftemangel begegnen

Über ein weiteres beratungsspezifisches Thema referierte Arbeitgebercoach Ursula Schulz. Im Kontext des Fachkräftemangels brachte sie den Zuhörern die Komplexität firmeninterner (Fehl-)Entwicklungen näher. Sie zeichnete Wege und Lösungen, wie dem Fachkräftemangel auf Führungsebene unter Einbeziehung von KMU-Beratern entgegengewirkt werden kann.

Netzwerken Sie noch oder werden Sie empfohlen?

Frederik Malsy vermittelte den Teilnehmern, warum ein begeisterter Kunde meist kein Empfehlungsträger ist. Die Zuhörer erfuhren auf amüsante Art und Weise, was beim Netzwerken schief gehen kann und welche Strategien ins Leere laufen. Malsy präsentierte eine Methode mit Sinn und Praxisnähe und appellierte an das Auditorium, Netzwerkveranstaltungen nicht zum Verkaufen nutzen zu wollen. Besser sei es, auf strategische Weise relevante Kontakte zu knüpfen und das eigene Netzwerk für sich arbeiten zu lassen.

Kreative Denkmodelle

Den Abschluss der Tagung bildete der Vortrag von Marc-Dino Krause über „Kreative Denkmodelle“. Hierbei ging es um verschiedene Autraggebertypen und die vorhandene bzw. die mangelnde Bereitschaft zur Veränderung und die daraus resultierenden Aufgaben als Berater.
Eine Ausgangsfrage, die sich Berater immer wieder stellen – „Welche Dinge halten den Menschen ab, konsequent den nächsten Schritt zu gehen?“ – beantwortete der Referent im Verlauf seiner Präsentation folgendermaßen: „Wer einen Menschen verändern will, muss erreichen, dass sich der Mensch verändern will.“.

Ein herzliches Dankeschön

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitgliedern, Gästen und Organisatoren. Gerne laden wir Sie ein, bei der nächsten Tagung des Verbandes, der Frühjahrsfachtagung 2020 in Kassel dabei zu sein.

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