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Ertragsentwicklung Banken und Mittelstandsfinanzierung

KMU-Berater Carl-Dietrich Sander hat Diskussionen in der Fachgruppe Finanzierung-Rating der KMU-Berater aufgegriffen und in NWB-BB 05-2016 die Ertragsentwicklung der Kreditinstitute zum Thema gemacht. Er zeigt die Konsequenzen für den Mittelstand auf:

Die bedenkliche Ertragsentwicklung der deutschen Kreditinstitute

Was das für Ihre Finanzierungsberatung bedeutet

“Warum sollte die Ertragsentwicklung der Kreditinstitute Mittelständler und ihre Berater interessieren? Weil nur ertragsstarke Kreditinstitute in der Lage sind und sein werden, den Mittelstand ausreichend mit Kredit zu versorgen. Und dazu gehört eben auch, Kreditrisiken in die Bücher zu nehmen – also Kredite auch dann zu vergeben, wenn diese nicht zu 100 % abgesichert sind. Schlussfolgerung: Mittelständler sollten mit möglichst ertragsstarken Banken und Sparkassen zusammenarbeiten. Für Sie als Berater erwächst daraus die Aufgabe, Ihren Mandanten dazu Informationen zu geben. Dies gilt umso mehr, da die Ertragsaussichten der Institute für die kommenden Jahre von allen Experten als negativ eingeschätzt werden. In diesem Beitrag werden dafür auf Basis der jährlichen Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank zur „Ertragslage der deutschen Kreditinstitute“, zuletzt erschienen im Monatsbericht September 2015, die Grundlagen gelegt.”
Der Beitrag ist wie folgt gegliedert:
I. Grundlagen der Analyse einer Bank-GuV

1. GuV einer Bank: der Aufbau
2. GuV einer Bank: die Analyse
3. GuV einer Bank: die Orientierungsgrößen

II. Die Ertragsentwicklung der deutschen Kreditinstitute in den letzten 20 Jahren

1. Der Zinsüberschuss ist auf dem Rückzug
2. Betriebsergebnis vor Bewertung sinkt unter Soll
3. Die Kostenbasis wird zum Erfolgsfaktor
4. Das Risikoergebnis stützt – noch – den Jahresüberschuss

III. Keine rosigen Aussichten
IV. Klare Handlungskonsequenzen für den Mittelstand und seine Berater
Sein Fazit:
“Die Finanzierungssituation für KMU und Mittelständler wird in den kommenden Jahren deutlich schwieriger werden, weil die Kreditgeber vielfach unter großen Druck geraten werden. Diese werden auch im Kreditgeschäft (noch) vorsichtiger werden müssen. Denn es gilt, auch in wieder schwierigeren Zeiten, die Risikovorsorge im Kreditgeschäft so gering wie möglich zu halten. Damit werden die Anforderungen an Informationen und Unterlagen einerseits und Sicherheiten andererseits weiter zunehmen. Es ist nicht auszuschließen, dass das Stichwort „Kreditklemme“ wieder auf die Tagesordnung kommen könnte.

Für Sie als Berater wird es daher wichtiger, die Ertragsstärke und damit die Risikotragfähigkeit der Bankbeziehungen ihrer Mandanten einschätzen zu können. Außerdem gilt es, die Mandanten für diese kritischen Entwicklungen zu sensibilisieren und sie bei der Entwicklung einer klaren Finanzierungsstrategie für die kommenden Jahre zu unterstützen.”
Den Original-Beitrag in der “NWB Betriebswirtschaftliche Beratung” können Abonnenten hier lesen und kostenlos herunterladen. Interessenten haben die Möglichkeit, die Zeitschrift inkl. Datenbank 4 Wochen gratis zu testen und ein Probeheft zu bestellen.
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